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Von der Leyen schlägt Einreiseverbot in die EU vor

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat wegen der  Corona-Krise einen vorläufigen Einreisestopp in die EU vorgeschlagen. Die Ankündigung machte sie heute in einer Videobotschaft auf Twitter.

„Ich habe gerade die G7-Staats- und Regierungschefs informiert, dass alle Reisen in die Europäische Union, die nicht zwingend notwendig sind, eingeschränkt werden“. Ursula von der Leyen wendet sich in dramatischem Tonfall an die EU-Bürger. Tatsächlich wäre diese Reisebeschränkung eine weitere drastische Maßnahme, um der Corona-Krise zu begegnen. Der Einreisestopp soll zunächst für 30 Tage gelten, kann aber verlängert werden.

Ausnahmen soll es nur in wenigen Fällen geben: für Ausländer, die schon lange in der EU leben, für enge Familienmitglieder von EU-Bürgern und für Diplomaten. Außerdem soll die Beschränkung nicht für das Transportgewerbe sowie Berufsgruppen gelten, die sich mit dem Kampf gegen die Epidemie beschäftigen. Zum Beispiel also Ärzte.

Zur Begründung sagt von der Leyen: „Hier in Europa ist derzeit das Zentrum der Virusausbreitung. Und wir wissen, dass alles, was Kontakte zwischen Menschen verringert, die Ausbreitung des Virus verlangsamt. Und das gilt natürlich auch für Reisen.“