Kultur

Ukrainerin Olena Kolesnitschenko verzauberte das deutsche Publikum mit Chopin

Im Foyer der Villa Sibilla fand in Zusammenarbeit mit den 4. Ahrweiler Freiheitswochen ein Klavier-Recital der ukrainischen Pianistin Olena Kolesnitschenko statt.

Olena Kolesnitschenko bekam im Alter von sieben Jahren erstmals Klavierunterricht. Nach ihrer Schulausbildung in den Spezial-Musikschulen für hochbegabte Kinder in Charkow setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover fort. Den Schritt vom Wunderkind zur gefeierten Pianistin hat sie längst erfolgreich bewältigt, viele internationale Preise und Auszeichnungen dokumentieren die außerordentliche Begabung der jungen Künstlerin.

Am Samstag verzauberte sie ihr Publikum mit Werken von Frederic Chopin. Den ersten Teil ihres Konzerts begann sie mit der „Bacarolle op 60“, einer Komposition mit zart gespieltem Allegretto-Vorspiel, mit wachsender Bassbegleitung im Mittelteil und in den tiefen Bass stürzendem Finale. Es folgte die „Ballade Nr 3 op. 47“, die wie viele von Chopins Werken in As-Dur gesetzt ist und durchgehend im 6/8-Allegretto drei Themen mit mehreren Variationen in einer grandiosen Modulation umfasst und in einem wuchtigen Finale endet.


Olena Kolesnitschenko