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Ukraine ehrt die Helden von Kruty

President.gov.ua: An der Zeremonie, die den Helden von Krut gewidmet war, nahm der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Zelensky, teil. Das Staatsoberhaupt hat Blumen am Gedenkkreuz am Askolds Grab in Kyjiw gelegt.

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Das Gedenken an die gefallenen Helden wurde mit einer Schweigeminute geehrt. Die Nationalhymne der Ukraine wurde gespielt.
Die Schlacht von Kruty – eine Schlacht, die 1918 in der Nähe des Bahnhofs von Kruty in der Nähe des Dorfes Kruty und Pamyatnoye, 130 Kilometer nordöstlich von Kyjiw, 18 Kilometer östlich von Nizhyn, stattfand. Zur gleichen Zeit begann in Kyjiv der dritte bolschewistische Aufstand, der dazu zwang, zusätzliche Truppen in diese Richtung zu schicken und den Aufstand im entscheidenden Moment zu unterdrücken.

Dieser Kampf dauerte 5 Stunden zwischen der Einheit der russischen Roten Garde (4.000 Personen) unter der Führung von Eser Michail Murawjow und einer Einheit von Kyivejr Studenten und Kosaken der „Freien Kosaken“, die insgesamt etwa vierhundert Soldaten zählte.

In der sowjetischen Ukraine war die Schlacht bei Kruty 70 Jahre lang ein Tabu-Thema. Die Erinnerung an die Heldentat der 300 Kyjier Studenten und Gymnasiasten wurde entweder verschwiegen, oder erdichtet  – sowohl in der ausländischen, als auch einheimischen Historiographie.  

Nach der Erlangung der Unabhängigkeit der Ukraine nahm die Heldentat der Kruty-Schlacht in der nationalen Ruhmeshalle einen würdigen Platz ein. Sie ist zum Symbol des Patriotismus und der Opferbereitschaft im Kampf für die staatliche Unabhängigkeit geworden.  

Seit dem Jahr 2003 wird dieser Tag auf staatlicher Ebene gefeiert. Die jährliche Gedächtnisfeier zu Ehren der Helden von Kruty ist in der Verordnung der Werchowna Rada der Ukraine vom 16. Mai 2013 „Über die Würdigung der Ruhmestat der Helden der Kruty-Schlacht“ verankert worden.  

Im Jahr 2006 wurde in der Bahnstation Kruty eine Gedenkstätte  „Zum Andenken an die Helden von Kruty“ eröffnet.

In Kruty wurde die Geschichte des jungen Ukrainischen Staates gestaltet, schrieb Präsident der Ukraine Petro Poroschenko anlässlich des 101. Jahrestages der Schlacht bei Kruty in Facebook. Die Bahnstation Kruty sei nur eine der zahlreichen Schlachten im ewigen „Kreuzzug“ Russland gegen die Ukraine. Die mutigen Patrioten, die die Ukraine bei Kruty verteidigten, seien echte Helden, dank denen die Unabhängigkeit der Ukraine doch möglich geworden sei, betonte Poroschenko.