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Szenische Lesung über den Krieg und politische Gefangene „Ukraine, 5 Uhr morgens“

Die szenische Lesung über den Krieg und die politischen Gefangenen „Ukraine, 5 Uhr morgens“ wird am 23. Mai in Berlin stattfinden.

Das teilte die Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland auf Facebook mit.
Als Textgrundlage für die Lesung dient das dokumentarische Theaterstück „Krim, 5 Uhr“ der ukrainischen Dramatikerinnen Natalia Vorozhbit und Anastasia Kosodiy, das im November 2021 in Kyjiw erstmals aufgeführt wurde. Ausgewählte Auszüge aus dem Stück illustrieren die Situation der Menschenrechte und der Verfolgung, insbesondere der krimtatarischen Bevölkerung auf der Krim unter dem russischen Besatzungsregime.
Ergänzt werden die Lesungen durch zeitgenössische Berichte aus dem Kriegstagebuch des ukrainischen Theaterautors Pavlo Arye.
Im Anschluss der Veranstaltung findet eine Podiumsdiskussion mit Dr. Ellen Ueberschär
Leiterin der Heinrich-Böll-Stiftung, Alim Aliyev, stellvertretender Generaldirektor des Ukrainischen Instituts, Tatiana Pechonchik, Vorsitzende des Menschenrechtszentrums Zmina, und Johannes Voswinkel, Osteuropa-Experte der Berlismann-Stiftung.

Die Lesung und die Diskussion werden auf dem YouTube-Kanal der Heinrich-Böll-Stiftung online verfügbar sein: auf Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=zAcxKhmcJbE
Auf Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=BnSlRGg1irE

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Ukrainian Institute, dem Deutschen Theater Berlin, dem Dokumentartheater Berlin und der Europäischen Akademie Berlin mit Unterstützung der Ukrainischen Botschaft und von YTC Dollmen.