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Söder: Ausgangssperre in ganz Bayern wegen Coronavirus

Die bayerische Landesregierung hat  zweiwöchige Ausgangsbeschränkungen für das Bundesland angekündigt, die am Samstag ab 00:00 Uhr in Kraft treten. 

„Wir müssen jetzt handeln“, sagte Markus Söder, der Ministerpräsident des Freistaates Bayern.  „Es gilt der Grundsatz: zur Arbeit, zum Lebensmitteleinkauf oder zur Hilfe für andere. Alles andere kann und muss warten“, erklärte Söder. Denn das oberste Ziel müsse jetzt sein, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen. Der Ministerpräsident stellte nochmals die bisherigen Schutzmaßnahmen vor: Alle Freizeiteinrichtungen im Freistaat sind geschlossen, Veranstaltungen sind bis Ende der Osterferien nicht mehr erlaubt und auch Schulen, Kindertagesstätten und Kindergärten wurden bereits bis zum 19. April geschlossen. Söder sieht an dieser Stelle auch den Bund in der Pflicht: „Wir wollen, dass den Eltern dauerhaft keine Nachteile in der Arbeit bei der Lohnfortzahlung entstehen, wenn sie wegen der Betreuung zu Hause bleiben müssen. Deswegen muss auf Bundesebene die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall entsprechend angepasst werden.“

Was bleibt bei Ausgangssperren erlaubt?

  • Hin- und Rückweg zur und von der Arbeit mit Bescheinigung des Arbeitgebers (insofern dies notwendig sei und nicht von zu Hause aus gemacht werden könne)
  • Besuche von Arztpraxen, Drogerien, Apotheken. Einkäufe für den Bedarf des täglichen Lebens , Tierbedarfsgeschäfte,Reinigungen
  • Besuche von Filialen der Deutschen Post, Banken, Tankstellen
  • Unabdingbare Versorgungen von Haustieren
  • und in begründeten Fällen kann eine Ausnahme beantragt werden.