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Orkan „Sabine“ bedroht Deutschland

„Sabine“ hat die norddeutsche Küste erreicht. Verbreitet wurden am frühen Nachmittag bereits Sturmböen von bis zu 100 Stundenkilometern und einzelne Orkanböen bis zu 110 Stundenkilometer erreicht, sagte Felix Herz vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg: „Jetzt geht es richtig los.“ In den nächsten Stunde werde sich der Sturm bis auf das Festland schieben.

Laut der amtlichen Warnung sind verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Anwohner sollen deshalb alle Fenster und Türen schließen. Gegenstände im Freien sollten zudem gesichert werden. Außerdem empfiehlt das Bundesamt, großen Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten oder Hochspannungsleitungen zu halten beziehungsweise sich nicht im Freien aufzuhalten.

Am Flughafen in Frankfurt wurden am Sonntag rund 100 Starts und Landungen annulliert, wie eine Sprecherin des Betreibers Fraport sagte. 

Wegen des angekündigten Sturms „Sabine“ sind am Berliner Flughafen Tegel einige Abflüge gestrichen worden. 

Die Stadt Dortmund hat alle städtischen Häuser angewiesen, am Nachmittag ihre Pforten zu schließen. Dazu gehören neben Museen, Schwimmbädern und Sportanlagen auch die Oper und das Konzerthaus. Alle Veranstaltungen, die nach 17 Uhr beginnen sollten, entfallen, berichtet t-online.

Deutsche Bahn warnt eindringlich wegen Sturm Sabine: „Aufgrund der aktuellen Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) rechnen wir im Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn ab Sonntagmittag, 09.02.2020, mit erheblichen Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit Sturmtief Sabine. Wir empfehlen unseren Reisenden, für Sonntag, 09.02.2020 bis Dienstag, 11.02.2020 geplante Fahrten im Fernverkehr auf einen anderen Tag zu verschieben.“