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Gespräch von Bundeskanzlerin Merkel mit dem Ministerpräsidenten der Ukraine, Denys Schmyhal

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal haben heute im Rahmen einer Videokonferenz miteinander gesprochen.

Sie haben sich über die engen bilateralen und wirtschaftlichen Beziehungen, den Reformprozess in der Ukraine und die Sicherheitslage in der Ostukraine ausgetauscht. Die Bundeskanzlerin sagte dem Ministerpräsidenten zu, die deutsche Unterstützung für den Reformkurs fortzusetzen, insbesondere in den Bereichen Dezentralisierung, Energie, Justizreform und Korruptionsbekämpfung.

Der Ministerpräsident betonte, die ukrainische Regierung werde den Reformkurs in enger Abstimmung mit der EU und dem IWF entschieden fortführen.

Die Bundeskanzlerin und der Ministerpräsident diskutierten außerdem Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Bundeskanzlerin sicherte zu, eine mögliche Unterstützung bei der Bewältigung der Krise zu prüfen.

Deutschland ist einer der wichtigsten Wirtschaftspartner der Ukraine mit einem bilateralen Handelsvolumen von 7,8 Milliarden Euro im Jahr 2019. Rund 2.000 deutsche Unternehmen sind in der Ukraine aktiv. Seit 2014 hat Deutschland die Ukraine mit insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro unterstützt und war 2019 größter bilateraler Geber humanitärer Hilfe.