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Deutschland setzt humanitäres Engagement in der Ukraine fort: weitere 850.000. Euro für Hilfsprojekte von ADRA

Deutsche Botschaft Kiew: Die Bundesrepublik gibt immer mehr Geld für internationale Hilfe aus. Besonders in den Jahren 2016 und 2017 ist die Summe gestiegen und auch im kommenden Jahr humanitäre Projekte der internationalen Hilfsorganisation ADRA in der Ukraine und wird dafür 850.000 EUR bereitstellen.

Die Europäische Union und ein Konsortium mehrerer internationaler Organisationen verstärken gemeinsam die humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ostukraine. Ohne diese Hilfe ist es schwer für die Leute allein zu kämpfen besonders die Leute die unter dem dauernden Beschuss leiden,und es wird immer schwieriger, an lebensnotwendige Güter zu kommen. Der Bedarf an humanitärer Hilfe nimmt stetig zu. Schon in den Jahren 2016 bis 2019 war die humanitäre Arbeit von ADRA in der Ukraine mit 4,6 Mio. Euro aus Deutschland finanziert worden. ADRA wird zudem aus eigenen Mitteln zusätzlich knapp 100.000 Euro einbringen.

@adraukraine

Die Menschen leben in der Ostukraine in großer Unsicherheit, viele soziale Dienstleistungen funktionieren nicht mehr richtig. Es fehlt an medizinischem Personal, an Pflegern, an der Grundversorgung. Lebensmittel sind knapp und die Preise überhöht. Das ADRA Projekt leistet unmittelbare Hilfe für die am stärksten vom Konflikt betroffenen Menschen in isolierten Kommunen entlang der Kontaktlinie in den Gebieten Luhansk und Donezk.

@adraukraine

Die Maßnahmen kommen vorrangig älteren Menschen, Behinderten, Alleinerziehenden und kinderreichen Familien zugute, darunter auch Binnenvertriebene. ADRA wird den humanitären Schutz, die psychosoziale Gesundheit von traumatisierten Konfliktbetroffenen, darunter viele Kinder, und den Zugang zu Basisdienstleistungen, insbesondere Gesundheits- und Sozialleistungen, sowie die Trinkwasserversorgung, verbessern. Dabei wird ADRA Bedürftigen auch soziale Transportdienste anbieten.

Foto: @adraukraine und @GermanyinUA