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Den Osten im Blick: Die Europäische Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik auf dem Prüfstand

Bei einer Konferenz in der Akademie für Politische Bildung in Tutzing mit dem Titel „Den Osten im Blick“ wird das Thema der europäischen Integration und der Erweiterung der Europäischen Union diskutiert. Die EU war stets als ein Projekt des Friedens und der Stabilität für den europäischen Kontinent gedacht. Diese Bestrebungen haben immer mehr Länder überzeugt, den sechs Gründungsstaatenbeizutreten. Heute hat die EU 27 Mitgliedstaaten (das Vereinigte Königreich ist am 31. Januar 2020 aus der Europäischen Union ausgetreten) und die Tür steht anderen europäischen Ländern offen, die beitreten möchten und entschlossen sind, Frieden, Demokratie, Stabilität und Wohlstand zu fördern.

Besondere Aufmerksamkeit wird der Beitrittsperspektive für die Staaten des Westbalkans gewidmet. Ebenso betrachtet wird die Türkei, die ihre Beitrittsoption verwirkt zu haben scheint. Und nicht zuletzt soll der Blick in Richtung Ukraine, Moldawien und Kaukasus gelenkt werden, die ihrerseits mit einer engeren Anbindung an die EU kokettieren und zugleich im geostrategischen Fokus „Brüssels“ liegen.

In der Konferenz werden wichtige Fragen über die Geopolitik der EU in Europas Osten und die Pobleme der Erweiterungspolitik und ihre Alternativen detailliert besprochen.

Die Hauptgäste der Diskussion werden: Dr. Andreas Kalina (Akademie für Politische Bildung), Joachim Menze (Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in München), Rebecca Harms (Mitglied des Europäischen Parlaments in der Fraktion der Grünen / Freie Europäische Allianz 2004-2019), Dr. Cristina Gherasimov Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien der DGAP, Berlin.

Veranstalter: Akademie für Politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Vertretung der Europäischen Kommission in München

Informationen zur Tagung: Tutzing, 7-8 Februar 2020